Wärmeverbund, Dächer mit Kaminen

Energie und Klima

Der Energieverbrauch in der Schweiz steigt unvermindert an. Zwei Drittel der Energie stammen aus nicht erneuerbaren Quellen. Das belastet die Umwelt, das Klima und die Schweizer Volkswirtschaft: 21 Milliarden Schweizer Franken fliessen jährlich für den Import von fossilen Brenn- und Treibstoffen ins Ausland.

Zum Schutz der natürlichen Ressourcen und des Klimas müssen wir den Energieverbrauch in den nächsten 35 Jahren halbieren und die CO2-Emissionen um mehr als 75 Prozent senken. Investitionen in eine umwelt- und klimaschonende Energiezukunft lohnen sich nicht nur für Umwelt und Klima, sie erhöhen auch die Versorgungssicherheit und fördern die regionale Wirtschaft.

Gemeinden verfügen über einen erheblichen Handlungsspielraum zugunsten von Energieeffizienz und der Förderung erneuerbarer Energien – sei es mit einer zukunftsweisenden Energieplanung, dem Auf- und Ausbau von Wärmeverbünden, der Förderung einer klimaschonenden Mobilität oder einer effizienten Beleuchtung des öffentlichen Raums.

Kurse und Tagungen

20. Juni 2017, Praxisnachmittag, Olten

Rezepte gegen Parkplatzstreit

Über Parkplätze wird in Gemeinden viel gestritten. Braucht es mehr oder eher weniger? Sind sie zu billig oder zu teuer? Dieser Kurs vermittelt Ihnen... mehr

25. August 2017, Tagung, Zürich

Die Energiewende als Chance für Gemeindewerke

Die Energiewende stellt die Gemeindewerke vor grosse Herausforderungen: welche Netzstrukturen werden für die künftige Energieversorgung nötig sein?... mehr

Publikationen

Thema Umwelt 03/2016

Den Gebäudepark sanieren: neue Gesetze und Instrumente

Der Gebäudesektor spielt eine wichtige Rolle für die Schweizer Klimaziele. Die Potenziale für mehr Klimaschutz sind gross, das technische Knowhow dazu ist vorhanden. Neubauten sind bereits auf gutem Weg. Die grosse Herausforderung liegt im Bestand. Um die Sanierungsrate zu erhöhen, braucht es einen guten Mix an Auflagen, Fördergeldern und Information.

Thema Umwelt 01/2016

Weichen stellen für eine ressourcenschonende Zukunft

Suffizienz ist neben Effizienz und Konsistenz einer der Grundpfeiler einer nachhaltigen Entwicklung. Mit ihrer Nähe zur Bevölkerung haben Städte und Gemeinden viele Möglichkeiten, zukunftsfähige Lebensstile zu fördern. Sie reduzieren damit nicht nur den Ressourcenverbrauch, sondern stärken gleichzeitig den sozialen Zusammenhalt.

Thema Umwelt 04/2015

Lichtemissionen reduzieren und Strom sparen

Licht ist in unserer Kultur fast ausschliesslich positiv besetzt. Jedoch hat Licht im Übermass lästige oder gar schädliche Folgen für Menschen, Tiere und Pflanzen. Gemeinden haben es in der Hand, Lichtverschmutzung und Energieverbrauch einzudämmen.

Titelbild Klimaschutz in der Ernährung
Thema Umwelt 3/2015

Klimaschutz in der Ernährung

Die Ernährung ist verantwortlich für rund ein Fünftel der Schweizer Treibhausgasemissionen. Für eine klimafreundlichere Ernährung braucht es Optimierungen auf allen Stufen: von der landwirtschaftlichen Produktion bis hin zum bewussten Konsum.

Titelbild Natur- und Heimatschutz: kein Stolperstein für die Energiewende
Thema Umwelt 4/2014

Natur- und Heimatschutz: kein Stolperstein für die Energiewende

Die Kritik an der mangelnden Kompromissbereitschaft von Natur- und Heimatschutz und Umweltverbänden hält den Fakten nicht stand. Es geht nicht um «entweder oder», sondern um «sowohl als auch».

 
Wenn wir uns gegenseitig mangelnden Ehrgeiz beim Klimaschutz vorwerfen, schaffen wir kein Vertrauen für verbindliche Zusicherungen, politischen Willen und Engagement. Nein: Es braucht ein klares Zeichen der Handlungsbereitschaft.

Bundesrätin Doris Leuthard