Mehr Natur in der Gemeinde

Mehr Natur in den Gemeinden

Die Bevölkerung wünscht sich mehr und vielfältige Natur – im Garten, im Siedlungsraum und im Naherholungsgebiet. Biodiversität ist aber nicht nur für die Lebensqualität essentiell, sondern sie bildet die Grundlage unserer Existenz. Der anhaltende Biodiversitätsschwund in der Schweiz ist deshalb umso alarmierender. Gemeinden können viel dazu beitragen, diese Entwicklung zu stoppen. Schon mit wenig Aufwand, wie etwa der naturnahen Pflege von Grünflächen, Hecken und Gewässern, können sie qualitativ hochwertige Lebensräume fördern und vernetzen. Pusch unterstützt sie dabei, das grosse Potenzial zu nutzen, sei es durch Kurse, Publikationen oder mit Umsetzungsbeispielen.

Jubiläumsprojekt «Naturoasen, jetzt!»

2020 feiern wir 20 Jahre praktischen Umweltschutz. Im Jubiläumsjahr möchte Pusch mit Gemeinden und Schulen mindestens 20'000 m² Biodiversitätsflächen – wir nennen sie «Naturoasen» – initiieren. Machen Sie mit? Handeln ist gefragt, jetzt! 

Kurse und Tagungen

14. Oktober 2020, Tageskurs, Rapperswil-Jona, SG

Umgang mit invasiven Neophyten

Invasive Neophyten können hohe ökologische und ökonomische Schäden verursachen, wenn sie einheimische Arten verdrängen, Bauwerke beschädigen oder zu… mehr

Mission B – für mehr Biodiversität

Artenvielfalt und Biodiversität stehen 2019 auch im Fokus der breiten Öffentlichkeit. Das Schweizer Radio und Fernsehen SRF startet am 18. März gemeinsam mit RSI, RTR und RTS die grosse Mitmach-Aktion «Mission B - für mehr Biodiversität». Die Schweizer Bevölkerung, Gemeinden, Schulen und Unternehmen sind aufgerufen, Natur- und Biodiversitätsflächen zu schaffen und die aufgewerteten Flächen online anzumelden. 

Publikationen

Titelseite Thema Umwelt 202
2/2020

Biodiversität in Zeiten des Klimawandels

Der Klimawandel und seine Auswirkungen stellen Gemeinden und Städte vor neue Herausforderungen. Mit den richtigen Massnahmen sind sie jedoch in der Lage, den Siedlungsraum an die wachsende Hitzebelastung anzupassen und gleichzeitig einen wertvollen Beitrag zur Biodiversität zu leisten.

2/2019

Attraktive Siedlungsränder für Mensch und Natur

Siedlungsränder können eine Vielzahl von Funktionen erfüllen. Sie dienen als Erholungs- und Bewegungszonen und vernetzen wertvolle Lebensräume für Tiere und Pflanzen. Nicht zuletzt statten sie Gemeinden mit einer mehr oder weniger attraktiven Visitenkarte aus. Es lohnt sich also, die Ränder vermehrt in den Fokus zu rücken.

4/2018

Mehr Biodiversität in der Gemeinde dank freiwilligem Engagement

Neophyten bekämpfen, Lebensräume pflegen, die biologische Vielfalt fördern, Naherholungsgebiete aufwerten oder Siedlungen begrünen: Freiwilliges Engagement der Bevölkerung bei der Planung und Umsetzung
von Massnahmen zur Förderung der Biodiversität ist ein Gewinn für alle.

Thema Umwelt 2/2018

Umweltkommunikation mit Wirkung

Eine nachhaltige Schweiz ist längst nicht mehr nur eine Vision, sondern eine Notwendigkeit. Kommunikation ist der wichtigste Wegweiser auf dem Weg dorthin: Denn Verhaltensänderungen fallen nicht einfach vom Himmel. Es braucht Informationen, Erklärungen und Überzeugungsarbeit. Städte und Gemeinden sind hier wichtige Akteure und können mit gezielter Umweltkommunikation und Öffentlichkeitsarbeit viel erreichen.

Thema Umwelt 4/2017

Grünere Siedlungen für Mensch und Natur

Grünräume im Siedlungsraum sorgen für Lebensqualität und Naturbegegnungen im Alltag. Sie schaffen Lebensraum für Tiere und Pflanzen und mindern die Auswirkungen des Klimawandels. Die Potenziale sind gross und alle können davon profitieren – das zeigen die Beispiele vieler Gemeinden, die sich für mehr Siedlungsnatur einsetzen.

Thema Umwelt 4/2016

Ein Netz für die Natur

Biodiversität ist auf genügend Raum angewiesen. Doch die Natur kommt in der Schweiz oft zu kurz. Siedlungen und Strassen zerschneiden Lebensräume. Ein Paradigmenwechsel vom «Restflächennaturschutz» zur grossräumigen Planung und Vernetzung ist angesagt. Gemeinden spielen dabei eine grosse Rolle.

 
Biodiversität sichert unser Überleben und ist von grösstem volkswirtschaftlichem Wert.

Alt-Bundesrätin Doris Leuthard