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Die News für Gemeinden und Pusch-Interessierte informieren Sie 4- bis 6-mal jährlich über aktuelle Umweltthemen, Pusch-Angebote und -Projekte sowie spannende Umsetzungsbeispiele und Hilfestellungen.


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Illustration eines Einkaufskorbs

Detailhandel

8 % der Umweltbelastung durch Food Waste entsteht im Gross- und Detailhandel. Auch KMUs wie Metzgereien, Bäckereien oder Dorfläden können ihren Teil dazu beitragen, Food Waste in der Gemeinde zu reduzieren. Nachfolgend finden Sie eine Auflistung von verschiedenen Ideen zur Aktivierung und Sensibilisierung des Detailhandels in Ihrer Gemeinde.

Informieren Sie lokale Lebensmitteldetailhändler über ihre Möglichkeiten

Tipps & Tricks

  • Der Zusatz «oft länger gut» neben dem Mindesthaltbarkeitsdatum motiviert Konsumentinnen und Konsumenten, die Produkte auch nach dem Ablaufdatum zu probieren und trägt zur Reduktion von Food Waste bei.
  • Ein klares Bild über die eigenen Lebensmittelabfälle ist der Startpunkt für jedes Food Waste Management. Die Brancheninitiative United Against Waste bietet verschiedene Beratungsangebote zum Messen und Reduzieren von Food Waste sowie Tools für Bäckereien.
  • Der Austausch und die Vernetzung mit Lieferanten führt häufig zu innovativen Problemlösungsansätzen. Motivieren Sie Detailhändler und Landwirtinnen, Kontakte zu knüpfen und schaffen Sie damit neue Absatzwege für lokale Produkte wie Eingemachtes. Auch Rettungsaktionen für unvollkommene und nicht den Normen entsprechende, aber trotzdem einwandfreie Gemüse und Früchte werden so leichter umsetzbar.
  • Informieren Sie Detailhändler über Bezugsmöglichkeiten für Informationsmaterialien zur Sensibilisierung der Bevölkerung. Über die Initiative «Save Food, Fight Waste» lassen sich Flyer und weitere Kommunikationsmaterialien bestellen.

Inspiration und vergangene Veranstaltungen

Unterstützen Sie die Detailhändler bei der Abgabe von Lebensmitteln

Tipps & Tricks

  • Frischprodukte und Backwaren können bei Überschuss noch weiterverkauft werden. Optionen dazu sind:
    • Die Food-Save-App Too Good To Go, über welche Partner überschüssige Menüs zu reduzierten Preisen selbst anbieten können.
    • Die Äss-Bar verkauft frische Backwaren von gestern welche sie gegen ein Entgelt bei Bäckereien aus der Region bezieht.
  • Unverkäufliche verpackte Lebensmittel, welche kurz vor Ablauf des Mindesthaltbarkeits- oder Verkaufsdatums stehen, können karitativen Organisationen gespendet werden, welche Sie an Armutsbetroffene weitergeben (Tischlein deck dichSchweizer Tafel, RestEssBar).
  • Falls es in Ihrer Gemeinde interessierte Freiwillige gibt, besteht auch die Möglichkeit, eine eigene Abgabeorganisation aufzubauen. Stellen Sie den Freiwilligen Räumlichkeiten zur Verfügung und verweisen Sie sie an «Aufgetischt statt weggeworfen», welche Unterstützung beim Aufbau einer solchen Organisation bietet (siehe auch Ideen für die Bevölkerung).