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Projektwochenplanung leicht gemacht

Die Planung von Projektwochen verlangt viele Absprachen im Team, was Zeit und nicht selten auch eine gute Portion Nerven braucht. Die neue Weiterbildung von Pusch zeigt eine Herangehensweise, wie sich eine Nachhaltigkeitswoche im Interesse von Kindern und Lehrpersonen aufgleisen lässt.

Viele Lehrpersonen kennen sie vermutlich: Die langwierigen, anstrengenden Diskussionen, bis sich das Team auf das nächste Thema für die Projektwoche geeinigt hat. Um Nachhaltigkeit soll es gehen, doch um welchen Aspekt davon genau? Und wie begeistern wir die Schüler:innen dafür? Diese Fragen greift die neue Pusch-Weiterbildung zur Planung von Projektwochen auf.

An den SDGs ausgerichtet

«BNE darf kein Zufall sein», sagt Micha Demsar, Schulleiter an der Schule Altweg in Zürich. Damit meint er, dass es nicht von einer Lehrperson abhängig sein soll, wie viel Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) ein Kind während seiner Schulzeit im Schulalltag erlebt. «Deshalb haben wir uns geeinigt, dass wir BNE an unserer Schule vernetzter angehen möchten», so Demsar. Ein geeignetes Gefäss unter vielen sind Projektwochen, weshalb die Schule eine Nachhaltigkeitswoche im Frühling 2023 plant.
Die neue Weiterbildung von Pusch «Projektwochen zu Nachhaltigkeitsthemen systematisch planen» kam für Demsar wie gerufen. Sie orientiert sich an den Nachhaltigkeitszielen der UNO, den Sustainable Development Goals (SDGs). Ausserdem vermittelt die Weiterbildung, wie wichtig es ist, alle Beteiligten wie Schüler:innen, Lehrpersonen und die Schulleitung frühzeitig in die Planung einzubeziehen, um eine möglichst hohe Zufriedenheit zu erreichen. 

Win-Win-Situation für Kinder und Lehrpersonen

Pusch stellt an der halbtägigen Weiterbildung für Primar- und Sekundarlehrpersonen konkrete Hilfsmittel für die Vorbereitung von Projektwochen vor und lässt die Teilnehmenden absichtlich über planungsrelevante Fragen stolpern. Mit dem sogenannten Transferkreis schärfen die Teilnehmenden beispielsweise das Ziel einer Projektwoche und setzen sich mit den Rahmenbedingungen wie Budget oder personelle Kapazitäten auseinander. Sie lernen ausserdem, wie man sich als Team auf ein Thema, mit grösstmöglicher Akzeptanz, einigt. Die Teilnehmenden üben drei der sechs Prozessschritte direkt an der Weiterbildung selber, was die Initiierung an der eigenen Schule erleichtert. 
Dies hat auch Micha Demsar als hilfreich empfunden. Er hat gleich mit drei weiteren Personen aus dem Kollegium teilgenommen: «Wir konnten erste Schritte bereits an der Weiterbildung umsetzen», sagt der Schulleiter. «Die konkreten Hilfsmittel, wie die einzelnen Prozessschritte oder das Prinzip des systemischen Konsensierens, haben uns bei der ersten Planung sehr geholfen.» Besonders interessant sei gewesen, dass sich die Weiterbildung vor allem um den Prozess, wie man Umweltthemen als Schule aufnehmen und frühzeitig aufgleisen kann, gedreht habe. 

Diese Herangehensweise erlaubt eine schrittweise Festlegung auf ein Thema. So möchte auch die Schule Altweg vorgehen: Als nächstes einigt sich die schulinterne «Projektgruppe BNE» auf ein bis zwei Überthemen und anschliessend sollen auch die Kinder im Rahmen der Schüler:innenpartizipation ihre Interessen und Ideen für Unterthemen mitbestimmen dürfen. Dieser Einbezug der Kinder sei enorm wichtig. Denn für Kinder müsse die Anknüpfung an deren Lebenswelt so gross wie möglich sein, um sie zu motivieren, ist Demsar überzeugt. Aber auch für die Lehrpersonen sieht der Schulleiter Vorteile dieses partizipativen Prozesses: «Durch diese Vorgehensweise können auch die Lehrpersonen ihre Interessen einbringen». 

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micha-demsar.jpgBNE darf kein Zufall sein.

Micha Demsar, Schulleiter an der Schule Altweg in Zürich

 

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