26.09.2014

Was Gemeinden für die Biodiversität tun können

Biodiversität ist die Grundlage unserer Existenz. Doch der Natur geht die Vielfalt aus. Vierzig Prozent der Tier- und Pflanzenarten in der Schweiz sind bedroht. Es braucht endlich wirksame Massnahmen auf allen Ebenen, um diese Entwicklung zu stoppen. Möglichkeiten dazu gibt es zuhauf.

Die biologische Vielfalt hat nicht nur ökologisch, sondern auch gesellschaftlich und wirtschaftlich eine immense Bedeutung. Sie sichert uns Nahrung und Rohstoffe. Sie gewährleistet lebensnotwendige Prozesse wie die Reinigung des Wassers oder die Bildung von fruchtbarem Boden. Sie schafft Identität und hat einen enormen Erholungswert. 

Doch die Biodiversität ist bedroht. Zwar sind die unterschiedlichen Wechselwirkungen innerhalb und zwischen den verschiedenen Lebensgemeinschaften erst zum Teil erforscht. Wir wissen noch nicht mit Sicherheit, wie viel Belastung sie ertragen, bis der Wendepunkt erreicht ist und sie ihre Funktionsfähigkeit verlieren. Im Sinne des Vorsorgeprinzips müssen wir deshalb heute dafür sorgen, dass die biologische Vielfalt mit ihrer Anpassungs- und Regenerationsfähigkeit auch morgen erhalten bleibt.

Gemeinden haben zahlreiche Möglichkeiten, zum Schutz der Biodiversität beizutragen. Sie können in Konzepten und Leitbildern die Erhaltung und Förderung der natürlichen Vielfalt in einer frühen Planungsphase verankern und diese in der Nutzungsplanung, in Baubewilligungen und Bewirtschaftungsverträgen verbindlich umsetzen. Grossen Handlungsspielraum zugunsten der Biodiversität haben sie auch beim naturnahen Unterhalt von Gewässern, Strassenräumen oder öffentlichen Grünflächen. Gleichzeitig können sie damit gegenüber der Bevölkerung eine Vorbildfunktion übernehmen. Praktischer Umweltschutz Schweiz Pusch unterstützt sie dabei mit praxisorientierten Kursen, Tagungen und Kampagnen.

Die aktuelle Ausgabe von «Thema Umwelt» gibt einen Überblick über die Bedeutung und die Leistungen der Biodiversität. Sie zeigt anhand erfolgreicher Beispiele, was Gemeinden und Regionen zugunsten von mehr Natur innerhalb und ausserhalb des Siedlungsraums konkret tun können.

«Thema Umwelt» 3/2014 kann für CHF 15.– plus Porto bezogen werden bei Praktischer Umwelt-schutz Schweiz Pusch, Hottingerstrasse 4, Postfach 211, 8024 Zürich, 044 267 44 11, mail[at]pusch.ch, www.pusch.ch/themaumwelt. Das Jahresabonnement (4 Ausgaben) kostet CHF 50.–.

Kontakt

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Marianne Stünzi
Stv. Geschäftsleiterin
Leiterin Kommunikation und Zentrale Dienste
044 267 44 72
marianne.stuenzi[at]pusch.ch