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Naturoase Kriens

Ein wilder Pausenplatz

Nicht nur Gemeinden, sondern auch Schulen haben eine Vorbildfunktion gegenüber der Bevölkerung. Kinder und Jugendliche verbringen viel Zeit auf dem Schulareal. Damit eignen sich diese Areale bestens, um für das Thema Artenvielfalt zu sensibilisieren. Schulaufwertungen stärken neben der Biodiversität das Verständnis der Schüler:innen für ökologische Zusammenhänge nachhaltig.

Projekttage für die Artenvielfalt

Zum Glück ist das vielen Gemeinden, Schulen und Lehrpersonen bewusst. Die Primarschule Roggern 1 in Kriens ist eine davon. Sie hat Corona-konforme Projekttage auf die Beine gestellt, während dieser sich die Kinder intensiv mit Themen wie der Biodiversität beschäftigen konnten. Unter dem Motto «The wild side of the Pausenplatz» stand die praktische Errichtung verschiedener Förderstrukturen für die Biodiversität im Zentrum, welche heute die Naturoase Kriens ausmachen. Durch die fleissige Mithilfe der Schüler:innen entstanden, verteilt über die verschiedenen Projekttage, eine Vielzahl kleinerer und grösserer Strukturen. Die Oase umfasst zwei Weidenhäuser - Strukturen, welche künftig nicht nur zum Spielspass in der Pause beitragen, sondern auch Schatten spenden. Ausserdem blühen die Weiden früh im Jahr und liefern so wertvollen Nektar für Insekten. Ergänzt werden sie durch weitere blühende Strukturen, von denen einige auch Früchte für Mensch und Tier bieten. Neben einem Edelkastanienbaum und verschiedenen Johannis- und Holundersträuchern findet man zahlreiche neue Hochbeete mit einer bunt blühenden Bepflanzung aus Wildblumen, Kräutern und anderen Pflanzen. Weiter entstanden Stein- wie auch Asthaufen. 
Besonders stolz sind die Schüler:innen auf den sogenannten «Lebensturm». Eine Förderstruktur und Nisthilfe für Mauerbienen, weitere Insekten sowie Kleintiere aus wiederverwendeten Euro-Paletten. Dank der Unterstützung des Umweltdepartements von Kriens und der tatkräftigen Mitarbeit der Stadtgärtnerei konnten die Strukturen mit Initialpflanzungen für eine blüten- und nektarreiche Bienenweide ergänzt werden. 

Dank Mithilfe die Artenvielfalt schützen lernen

Die neu angepflanzten Gehölze waren anfangs auf zusätzliches Wasser angewiesen, weshalb sie bis zu den Schulferien von den Kindern getränkt wurden. Wie das Erstellen der Strukturen, führt auch deren Pflege und die spätere Mithilfe beim Mähen der Bienenweide dazu, dass eine praktische Basis für ein gesundes Umweltbewusstsein gelegt wird. Die Kinder können sich mit den von ihnen erschaffenen Strukturen identifizieren und lernen so die Natur und Artenvielfalt auch später zu schätzen und zu schützen.

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