Newsletter nur Gemeinden 21

Newsletter Gemeinden

Abonnieren Sie News für Gemeinden & Interessierte

Die News für Gemeinden und Pusch-Interessierte informieren Sie 4- bis 6-mal jährlich über aktuelle Umweltthemen, Pusch-Angebote und -Projekte sowie spannende Umsetzungsbeispiele und Hilfestellungen.


Mit Absenden des Formulars erkläre ich mich mit den Datenschutzbestimmungen einverstanden.

Naturoase Uster

Ein grüner Korridor am Stadtrand

Ungenutzte Fläche ist im Siedlungsgebiet eine Rarität. Es lohnt sich aber, sie zu finden! Das effizient umgesetzte Beispiel der Mühleholzstrasse in Uster zeigt, wie auf solchen „Restflächen“ unkompliziert wertvolle Naturoasen entstehen können. 
Die schmale Strasse am Rand der Stadt Uster wird rege von Fahrrädern und für Spaziergänge genutzt, bot bis anhin jedoch wenig Aussergewöhnliches. Ein knapp 6 Meter breiter und 150 Meter langer Grünstreifen mit rund 900 Quadratmetern Fläche entlang der Strasse bietet aber wertvolles Vernetzungspotenzial für die Natur. Umso mehr da die Fläche an der Grenze zwischen Wohn-, Industriegebiet und offener Landwirtschaftsfläche liegt. 

Kaum kam der Aufruf zur Schaffung von Naturoasen, kontaktierte der Leiter Natur, Land- und Forstwirtschaft Pusch mit der Idee, den grünen Korridor in Uster zur Stärkung der Biodiversität aufzuwerten. Eins führte zum anderen: Auf eine erste Begehung mit Pusch folgte ein Grobkonzept, welches der Verein Konkret, Naturschutzprofi und Einsatzbetrieb für Zivildienstleistende, zu einem klaren Plan ausarbeitete. Und schon wurde die Fläche unter fachkundiger Leitung mit motivierten Zivis umgestaltet. 

So entstand eine vielseitige Oase mit etlichen Förderstrukturen, einheimischer Bepflanzung sowie einem naturnahen Sitzplatz, welcher die Bevölkerung zum Verweilen einlädt. Als Highlight ragen die auffälligen, vertikalen Totholzstämme in den Himmel und bieten Insekten einen willkommenen Lebensraum.

Sehen Sie im Video, wie die Oase genau entstanden ist und welche Elemente sie zieren:

Dank dem Projekt Naturoasen wird eine «Rest-Grünfläche» ökologisch aufgewertet. Die künftige Oase befindet sich im Übergangsbereich zwischen Siedlungsraum und Kulturland und hat dadurch eine wichtige Vernetzungsfunktion.

Philipp Jucker, Leitung Natur, Land und Forstwirtschaft, Gemeinde Uster

Bildgalerie

Artikel herunterladen

Lesen Sie mehr zu der Oase in Uster in der Ausgabe 4/2021 von «Thema Umwelt».