Pflege

Naturnah gestaltete, ökologisch wertvolle Flächen müssen nicht schwer zu pflegen sein – korrekter und regelmässiger Unterhalt ist für den Erhalt ihrer Funktionen jedoch zentral! Beachten Sie insbesondere die festgelegten Zeiten und arbeiten Sie mit geeigneten Hilfsmitteln. Die langfristig naturnahe Pflege stellt einen zentralen Punkt ökologischer Aufwertungen.

Grundlagen der Pflege

Merkblätter und nützliche Links

  • 12 goldene Regeln: Sie fassen die wichtigsten Punkte der naturnahen Pflege zusammen. Praxishandbuch naturnahe Pflege: Das Handbuch der Grün Stadt Zürich geht über die 12 Regeln hinaus in die Details der Pflege verschiedenster naturnaher Strukturen im Siedlungsraum. Umfassend und zugleich kurzgehalten, werden die relevanten Tipps und Tricks der Pflege angesprochen.
  • Pflegeplan: Damit aufgewertete Flächen artenreich und wertvoll bleiben, sollte die Pflege gut geplant sein. Oft ist der Zeitpunkt einzelner Pflegeeingriffe sehr wichtig, um die Versamung zu gewährleisten, natürliche Dynamiken der Fauna zu schonen etc. Die hier verlinkte Pflegeplan-Vorlage der sanu future ist ein schönes Beispiel.
  • Pflegeverfahren: Leitfaden der Grün Stadt Zürich zum Erhalt und zur Aufwertung von Grünflächen durch gezielte Pflege.
  • Umsetzung: Dieser Themenbereich beinhaltet in erster Linie Dokumente zur Erstellung von Naturoasen-Elementen bzw. ökologischen Aufwertungsstrukturen. Oft bieten diese Merkblätter, Leitfäden und Links aber bereits wichtige Hinweis zur Pflege und zum Unterhalt und ergänzen die untenstehenden Dokumente, welche sich auf einige spezifische Strukturen beschränken. 

Artenreiche Blumenwiesen

Merkblätter und nützliche Links

Gehölze

Merkblätter und nützliche Links

Wechselflor

Merkblätter und nützliche Links

Gewässer

Merkblätter und nützliche Links

  • Mähen von Bachufern: Merkblatt des Kanton Aargau zur naturnahen Pflege von Bachböschungen für Natur und Hochwasserschutz.
  • Uferböschungspflege: Merkblatt des Kanon Bern
  • Gewässerpflege-Praxis: Merkblatt der Umweltfachstellen Zentralschweiz. Kurze, bündige und praxisorientierte Übersicht von der Planung bis zu einzelnen Pflegemassnahmen
  • Naturnahe Gewässerpflege und -aufwertung: Fachartikel der fluendo AG. Umfassend und doch kurz gehalten.
  • Unterhaltskonzept Wasserbau: Auf dieser Webseite des Kanton Thurgau findet man eine Fülle an wichtigen Merkblättern. Unter anderem die passenden Zeitpunkte für Pflegearbeiten über die Saison, Listen mit geeigneten Gehölzen für die Uferaufforstung und vieles mehr.
  • Gewässerpflege ZH: Auf der Website des Kanton Zürich findet man eine weitere Sammlung von Merkblättern zur Gewässerpflege

Maschinen und Werkzeuge

Merkblätter und nützliche Links

  • «Praxishandbuch naturnahe Pflege»: Erstellt von Grünstadt Zürich zusammen mit der ZHAW. Bietet eine gute Übersicht über die naturnahe Pflege aber auch zu den benötigten Hilfsmitteln.

Wichtige Abklärungen:

  • Welche Pflege braucht ein spezifisches Gebiet zu welchem Zeitpunkt?
  • Welche Geräte und Maschinen werden für diese Pflege benötigt und können diese allenfalls ausgeliehen werden?
  • Oft geben Fachpersonen aus dem praktischen Naturschutz gerne Auskunft, können allenfalls benötigte Maschinen vermitteln oder gar direkt vermieten. Die Anfrage bei lokalen Naturschutzvereinen, Ökobüros oder naturnahen Gartenbauern kann sich lohnen.

Betriebsmittel: Pflanzenschutz und Dünger

Merkblätter und nützliche Links

Neophyten

Merkblätter und nützliche Links

  • Infoflora: Die Stiftung zur Förderung der Wildpflanzen in der Schweiz bietet auf ihrer Website umfassende Informationen zum Thema Neophyten an. Von gesetzlichen Grundlagen über Merkblätter, Listen bis zu weiterführenden Links ist alles zu finden.
  • Strategie der Schweiz: Die Strategie der Schweiz zu invasiven, gebietsfremden Arten bietet einen sehr umfassende Übersicht über das nationale Vorgehen gegen Neophyten. Unter anderem sind auch die rechtlichen Grundlagen dazu detailliert beschrieben.
  • Invasive, gebietsfremde Pflanzen: Merkblatt der Eidgenössischen Fachkomission für biologische Sicherheit hält umfassende Informationen bereit
  • Rolle der Gemeinde: Leitfaden aus dem Kanton Luzern, der allerdings auf Schweizer Gemeinden allgemein übertragbar ist. Er gibt gute Übersicht, welche Aufgaben Bund, Kantone und Gemeinden innehaben (Bsp. Grafik Seite 6)
  • Schwarze Liste und Vorwarnliste: Grundlage zur Bestimmung welche Arten bekämpft werden sollten
  • Merkblätter: Die meisten Kantone und Gemeinden verfügen über eigene Merkblätter zum Thema. Erkundigen sie sich intern!
    • Stadt Zürich: Beispiel für ausführliches Merkblatt
    • Stadt Thun: Beispiel für ausführliches Merkblatt
    • Kanton Bern: übersichtliches Kurzmerkblatt zu wichtigen Problemarten

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