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Die News für Gemeinden und Pusch-Interessierte informieren Sie 4- bis 6-mal jährlich über aktuelle Umweltthemen, Pusch-Angebote und -Projekte sowie spannende Umsetzungsbeispiele und Hilfestellungen.


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Umsetzung

Hier finden Sie praxisnahe Tipps zur Erstellung und Ausgestaltung ökologisch wertvoller Strukturen und Lebensraum-Elementen. Auch stehen Ihnen Anleitungen, Merkblätter, Leitfäden und Tipps zur Verfügung, die von ausgewiesenen Biodiversitäts-Fachexperten verfasst wurden. Zusätzliche Pflegetipps für die angelegten Strukturen und Lebensräume finden Sie in der separaten Kachel «Pflege».

Unter anderen das Berner Praxishandbuch „Natur brAUCHt Stadt“ bietet zu verschiedensten Lebensräumen Tipps zur Neuanlage (& Planung, Pflege). Der, im Rahmen einer Diplomarbeit (Lehrgang «Projektmanagement Natur und Umwelt») entstandene, «Massnahmenkatalog zur Förderung der Biodiversität» umfasst ebenfalls vielseitige Informationen zum Thema in übersichtlichen Massnahmenblättern.

 

 

Artenreiche Blumenwiesen und Ruderalflächen

Merkblätter und nützliche Links

Themenüberblick: Alle Infos zu relevanten Themen rund um Blumenwiesen stellt Pro Natura zusammen und bietet damit eine optimale Übersicht:

Kurz-Merkblätter Blumenwiese
Verschiedene Institutionen bieten Dokumente für einen raschen und informativen, aber weniger detaillierten Themenüberblick.

Regionales/Lokales Saatgut
Die Suche nach lokal produziertem, standortspezifischem Saatgut kann schwierig sein. Unterstützung dabei kann Regioflora bieten, auf deren Website neben Informationen auch Kontakte zu lokalen Fachpersonen für Beratungen zu finden sind.

Es gibt zudem Anbieter, welche für verschiedene Regionen passende Mischungen liefern und zugleich spannende Merkblätter zur Verfügung stellen:

  • Ö+L GmbH mit HoloSem: Beispiel für einen Hersteller von hochwertigem Saatgut inkl. eigener Herstellungsmethode.
  • IG Regiosaat: Passende Saat-Mischungen für das östliche Mittelland.

Säume
Streifenförmiger Krautbewuchs und Altgras bieten einen wichtigen Lebensraum.

  • Krautsäume und Altgras: Das BirdLife-Merkblatt informiert ausführlich und doch kompakt über die Anlage, Pflege und den Nutzen dieser Strukturen.
  • Krautsaum: Infos zum Lebensraum der typischerweise zwischen Hecken und offenen Wiesen zu finden ist. (Praxishandbuch Bern)

Offene Böden als Spezialfall
Die Massnahme ist in der Landwirtschaft sinnvoll, kann allerdings auch im Siedlungsumfeld, z.B. auf innerstädtischen Obstanlagen oder wenig begangenen, ungestörten Wiesen umgesetzt werden. 

  • Merkblatt von Labiola (Landwirtschaft-Biodiversität-Landschaft): Darin erfahren Sie, was es mit offenen Böden auf sich hat.  

Ruderalflächen
Der Siedlungsraum ist besonders geeignet für diese kargen, wichtigen Lebensräume.

  • Merkblatt der Grün Stadt Zürich: Darin lesen Sie alle wichtigen Punkte.
  • Plätze und Wege: Ein weiteres Dokument der Grün Stadt Zürich, welches speziell auf das Potenzial wenig versiegelte Nutzflächen als Ruderal- bzw. Pionier-Lebensraum eingeht.
  • Aktionsmodul Bienenweide: Von Pusch, speziell für Schulhausareale, zusammengestellt, bietet das fertige Modul Anleitungen für niederschwellige Aufwertungsmassnahmen, welche sich gut in den Schulalltag integrieren lassen (inkl. Weiteren Materialien, Tipps und didaktischer Einbettung).
  • Ruderalfläche: Auch zum Thema der kiesreichen/nährstoffarmen Standorte gibt das Berner Praxishandbuch gute Auskunft.
  • Unversiegelte Flächen: Auch stark begangene Flächen müssen nicht asphaltiert sein! (Praxishandbuch Bern)

Wildstauden

Merkblätter und nützliche Links

  • Wildstauden-Mischpflanzungen: Einblick der KBNL (Konferenz der Beauftragten für Natur- und Landschaftsschutz) in aktuelle Forschung zum Thema
  • Wildstauden nach Standort: Wildstaudenlisten der Biogärtnerei Hirtenweg für verschiedene Standorte (Kiesflächen, Sumpf und Wasser, Wald und Heckenrand)
  • Kurzüberblick Wildstauden: Dokument der Wivena GmbH, erste Seite zu Wildstauden, zusätzliche Infos zu weiteren Elementen der Biodiversitätsförderung
  • Säume: Auch Krautsäume setzten sich aus Wildstauden zusammen, mehr dazu im Abschnitt «Artenreiche Blumenwiesen und Ruderalflächen».

Gehölze und Holzstrukturen

Merkblätter und nützliche Links

Hecken
Vielschichtiges Element bestehend aus Krautsaum, Sträuchern sowie Einzelbäumen, welches dadurch die Artenvielfalt fördert. Übersichtliche, hilfreiche Broschüren gibt es von Agridea zu 

Einzelbäume
Einzelbäume, speziell alte Exemplare, sind eigentliche Biodiversitäts-Hotspots. Von Vögeln über Moose bis Totholzkäfer leben eine Vielzahl von Organismen von strukturreichen Bäumen im Siedlungsgebiet.

Kopfweiden
Ähnlich den Einzelbäumen und Hecken bieten Kopfweiden vielseitigen Lebensraum. Sie eignen sich als optisch ansprechendes Gestaltungselement, das eher geringe Standortansprüche hat und auch an feuchten Lagen gut gedeiht.

Asthaufen und andere Totholzstrukturen
Totholz-Elemente sind einfache, vielseitige und wertvolle Strukturen zur Förderung von Biodiversität.

  • Holzhaufen, Möglichkeiten im Garten: Ein umfassender und dennoch kompakter Leitfaden der Grünstadt Zürich - auch sehr interessant für Gemeindeflächen.
  • KARCH oder Birdlife informative Merkblätter
  • Grössere Ast- sowie Brennholzstrukturen: Merkblätter von Labiola 
  • Aktionsmodul Asthaufen: Von Pusch, speziell für Schulhausareale, zusammengestellt, bietet das fertige Modul Anleitungen für niederschwellige Aufwertungsmassnahmen, welche sich gut in den Schulalltag integrieren lassen (inkl. Weiteren Materialien, Tipps und didaktischer Einbettung).

Steinstrukturen

Merkblätter und nützliche Links

  • Steine und Mauern - Möglichkeiten im Garten: Übersichtlicher Leitfaden der Stadt Zürich mit wichtigen Praxistipps 
  • Steinhaufen und –wälle: Gelungener Leitfaden der Koordinationsstelle für Amphibien- und Reptilienschutz
  • Stiftung Natur & Wirtschaft, Birdlife oder Labiola: Weitere Merkblätter
  • Trockensteinmauern sowie Steinkörbe: Merkblatt von Labiola zur Strukturierung einer Grünfläche oder Hangterrassierung
  • Birdlife- oder Karch-Merkblatt: Zur fachgerechten Erstellung von Mauern oder Steinkörben
  • Steinlinsen sind grösserenteils unter der Bodenoberfläche. Dies macht sie bei genügender Tiefe zu idealen Überwinterungsquartieren für Reptilien. Gleichzeitig vereinfachen sie durch ihre geringe Überstandshöhe die Pflege umliegender Flächen, falls diese gemäht werden müssen.
  • Aktionsmodul Steinhaufen: Von Pusch, speziell für Schulhausareale, zusammengestellt, bietet das fertige Modul Anleitungen für niederschwellige Aufwertungsmassnahmen, welche sich gut in den Schulalltag integrieren lassen (inkl. Weiteren Materialien, Tipps und didaktischer Einbettung). 
  • Reptilien-Wohlfühloasen: Gesammelte Tipps, Tricks und Anleitungen von Pronatura

Kleingewässer

Merkblätter und nützliche Links

  • «Pfützen, Tümpel, Feuchtstellen»: Das Praxismerkblatt von Birdlife
  • Tümpel und Weiher: Merkblatt von Labiola für die kurze Lektüre zu dauerhaften und zeitweise wasserführenden Kleinstrukturen
  • Temporäre Gewässer: Ausführlicher Leitfaden von Pro Natura zu verschiedensten Temporärgewässern für Amphibien
  • Naturnaher Gartenteich: Umfassende Broschüre des öko-forum der Stadt Luzern
  • Vollzugshilfe Amphibienlaichgebiete: Vollzugshilfe zum Bundesinventar der Amphibienlaichgebiete von nationaler Bedeutung des Bundesamtes für Umwelt, Wald und Landschaft (BUWAL; neu BAFU)
  • Weiher und Temporärgewässer: Informative Seite der Koordinationsstelle für Amphibien- & Reptilienschutz in der Schweiz mit verschiedenen weiterführenden Praxismerkblättern.
  • Teiche: Teiche, Tümpel und Sumpfbeet. Wissen aus dem «Praxishandbuch Biodiversität Bern»

Fliessgewässer

Merkblätter und nützliche Links

Dächer und Fassaden

Merkblätter und nützliche Links

Dachbegrünung
Potenziale nutzen in dicht bebauten Siedlungsraum.

Fassadenbegrünung
Ebenso sinnvoll wie auf dem Dach ist der Bewuchs der restlichen Gebäudehülle:

Nisthilfen

Merkblätter und nützliche Links

Achtung Kleintierfallen!

Merkblätter und nützliche Links

  • Praxisbeispiel: Der WWF Zürich bringt Inputs. Auch zur Überprüfung auf Gemeindeflächen. 
  • ProNatura, Birdlife, KARCH (unter «Amphibien fördern» resp. «Reptilien fördern»), Umweltnetz Schweiz: Diese und weitere Organisationen bieten Unterstützung bei der Vermeidung von Kleintierfallen im Siedlungsraum.

«Biodiv im Naturraum Schule»

Sie möchten als Schule für die Biodiversität aktiv werden? Das Programm «Biodiversität im Naturraum Schule» unterstützt Primarschulen bei der ökologischen Aufwertung ihrer Areale.