Positionen für den Umweltschutz von morgen

02.07.2018

Entwicklung braucht Kommunikation

Leitartikel «Thema Umwelt» 2/2018


Eine nachhaltige Schweiz ist längst nicht mehr nur eine Vision, sondern eine Notwendigkeit. Kommunikation ist der wichtigste Wegweiser auf dem Weg dorthin: Denn Verhaltensänderungen fallen nicht einfach vom Himmel. Es braucht Informationen, Erklärungen und Überzeugungsarbeit. Städte und Gemeinden sind hier wichtige Akteure und können mit gezielter Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit viel erreichen. 

Die im September 2015 verabschiedete Agenda 2030, aber auch Konzepte wie die 2000-Watt-Gesellschaft oder Energiestadt sind starke Visionen. Doch können Visionen nur dann Kraft entfalten, wenn sie von einem Kollektiv getragen werden. Das Engagement der Bevölkerung ist deshalb unerlässlich. 

Die öffentliche Hand kann Umweltschutz zum Thema machen, ihn im öffentlichen Diskurs verankern und ihm dadurch Legitimität verleihen. Sie kann die Bevölkerung sensibilisieren, motivieren und Handlungsmöglichkeiten aufzeigen.Die Potenziale für Umweltkommunikation sind bei weitem noch nicht ausgeschöpft.

Die Bandbreite an Instrumenten, die der Öffentlichkeitsarbeit zur Verfügung steht, ist gross, und der Fantasie sind kaum Grenzen gesetzt. Wer einen aktiven Dialog mit der Bevölkerung gestaltet, stärkt ausserdem das Gemeinschaftsgefühl und die Identifikation der Einwohnerinnen und Einwohner mit der Gemeinde. 

Kontakt

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Priska Messmer
Projektleiterin Kommunikation
044 267 44 67
priska.messmer[at]pusch.ch