Positionen für den Umweltschutz von morgen

22.09.2021

Neue Wege im Beschaffungsrecht

Leitartikel «Thema Umwelt» 3/2021

Das totalrevidierte Beschaffungsrecht hat einen Paradigmenwechsel in der öffentlichen Beschaffung ermöglicht. Ökologische und sozialverträgliche Kriterien erhalten einen höheren Stellenwert. Nun braucht es die Exekutive, die bereit ist, einen Unterschied zu machen.

Die Nachfrage bestimmt das Angebot. Und genau hier liegt die Chance der öffentlichen Beschaffung. Mit der immensen Marktmacht von über 40 Milliarden Franken pro Jahr kann die öffentliche Hand das Angebot beeinflussen, indem sie vermehrt nachhaltige Produkte nachfragt. Die nachhaltige Beschaffung ist damit eines der wichtigsten Instrumente, um sozialverträgliche und ökologische Produkte zu fördern.

Das revidierte Beschaffungsrecht unterstützt nun explizit die nachhaltige öffentliche Beschaffung in der Schweiz. Es bezweckt den wirtschaftlichen und den volkswirtschaftlich, ökologisch und sozial nachhaltigen Einsatz der öffentlichen Mittel. So hält es der Zweckartikel des Bundesgesetzes über das öffentliche Beschaffungswesen (BöB) fest. Neu geht der Zuschlag an das vorteilhafteste Angebot. Und was dieses beinhaltet, bestimmen die Beschaffenden. Doch was bedeutet dieser Paradigmenwechsel genau?

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Felix Meier
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