Ein Netz für die Natur

Aktuelle Ausgabe: Thema Umwelt 4/2016

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Der Zustand der Biodiversität in der Schweiz ist kritisch. Die Schweiz verfügt zwar über wertvolle Natur-Hot-Spots, doch sind diese als Folge des Siedlungs-, Strassen- und Schienenbaus und der intensiven Nutzung der Grünflächen ungenügend miteinander vernetzt. Barrierefreie Achsen, die den Austausch zwischen intakten Lebensräumen unterstützen, sind für gesunde Populationen und die Vielfalt der Arten aber unerlässlich. Eine funktionierende ökologische Infrastruktur stellt diesen Austausch sicher. 

Jede Gemeinde muss zur Sicherung der ökologischen Infrastruktur beitragen. Mit der Berücksichtigung von Vernetzungsanliegen in Sach-, Richt- und Nutzungsplänen können Gemeinden und Kantone einen wichtigen Beitrag zu deren Auf-und Ausbau leisten. Der Königsweg liegt in der überkommunalen Zusammenarbeit. 

An guten Beispielen mangelt es nicht: Die zwölf Gemeinden der Region Pfannenstiel setzen sich schon seit 1998 nicht nur für die Vernetzung ihres Gebiets, sondern mit Fokus auf Projekte im Landwirtschafts- und Siedlungsgebiet auch für die Vernetzung aller Beteiligten ein. Basel-Stadt stellt mit einem Biotopverbundkonzept sicher, dass die wichtigen grünen Achsen im Stadtgebiet wieder barrierefrei werden, und die Agglomerations-Gemeinden der Stadt Bern haben die Aufwertung der Erholungsräume rund um ihr Siedlungsgebiet mit dem «Grünen Band» behördenverbindlich festgelegt. 

Da sich der Wert eines funktionierenden Ökosystems nur schwer beziffern lässt, wird ihm oft nicht der gebührende Respekt entgegengebracht. Die Gleichung ist aber simpel: Biodiversität sorgt für ein stabiles Ökosystem und davon hängen nicht nur Tiere und Pflanzen, sondern auch die Menschen ab. Vielfältige Natur erhöht den Wert der Landschaft und damit die touristische und wirtschaftliche Qualität der Region.

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Der Gebäudesektor spielt eine wichtige Rolle für die Schweizer Klimaziele. Die Potenziale für mehr Klimaschutz sind gross, das technische Knowhow dazu ist vorhanden. Neubauten sind bereits auf gutem Weg. Die grosse Herausforderung liegt im Bestand. Um die Sanierungsrate zu erhöhen, braucht es einen...

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Beschaffen Bund, Gemeinden und Kantone nachhaltig, nehmen sie ihre Verantwortung gegenüber Umwelt und Gesellschaft wahr und verhindern Reputationsrisiken. Doch führt dies zu untragbarem Mehraufwand? Im Gegenteil: Nachhaltige Beschaffung senkt nicht nur die Umweltbelastung, sondern auch die...

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Suffizienz ist neben Effizienz und Konsistenz einer der Grundpfeiler einer nachhaltigen Entwicklung. Mit ihrer Nähe zur Bevölkerung haben Städte und Gemeinden viele Möglichkeiten, zukunftsfähige Lebensstile zu fördern. Sie reduzieren damit nicht nur den Ressourcenverbrauch, sondern stärken...

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Licht ist in unserer Kultur fast ausschliesslich positiv besetzt. Jedoch hat Licht im Übermass lästige oder gar schädliche Folgen für Menschen, Tiere und Pflanzen. Gemeinden haben es in der Hand, Lichtverschmutzung und Energieverbrauch einzudämmen.

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Thema Umwelt 3/2015

Klimaschutz in der Ernährung

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Die Ernährung ist verantwortlich für rund ein Fünftel der Schweizer Treibhausgasemissionen. Für eine klimafreundlichere Ernährung braucht es Optimierungen auf allen Stufen: von der landwirtschaftlichen Produktion bis hin zum bewussten Konsum.

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Thema Umwelt 2/2015

Bauen für die Zukunft

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Rund 15 Milliarden Franken investiert die öffentliche Hand jährlich in den Bau von Schulen, Kindergärten, Verwaltungsgebäuden oder Werkhöfen. «Thema Umwelt» zeigt, weshalb sich nachhaltiges Bauen lohnt und welche Standards und Instrumente Gemeinden bei der Planung unterstützen.

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Boden ist ein begrenztes Gut. Dennoch verbrauchten wir in der Schweiz in den letzten 25 Jahren Boden von der Fläche des Genfersees. Das darf nicht mehr länger so weitergehen. Gemeinden und Regionen haben zahlreiche Möglichkeiten, den Bodenverbrauch zu stoppen, ohne an Attraktivität einzubüssen.

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Die Kritik an der mangelnden Kompromissbereitschaft von Natur- und Heimatschutz und Umweltverbänden hält den Fakten nicht stand. Es geht nicht um «entweder oder», sondern um «sowohl als auch».

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Thema Umwelt 03/2014

Mehr Natur in den Gemeinden

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Der Natur geht die Vielfalt aus. Es braucht endlich wirksame Massnahmen, um diese Entwicklung zu stoppen. «Thema Umwelt» stellt gute Beispiele vor, wie Gemeinden ihren Handlungsspielraum zugunsten von mehr Natur nutzen.

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Thema Umwelt 2/2014

Die Umwelt auf dem Teller

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Die Umweltauswirkungen der Ernährung werden gemeinhin unterschätzt. Dabei entfällt ein Drittel der Umweltbelastungen des Konsums in der Schweiz auf diesen Bereich. «Thema Umwelt» zeigt, wo die grossen Umweltbelastungen im Bereich Ernährung anfallen und wie sie sich erheblich reduzieren lassen.

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Beschaffen Gemeinden nachhaltig, erhöhen sie die Akzeptanz ihrer Beschaffungsvorhaben, schonen ihr Budget, respektieren die Umwelt und unterstützen faire Arbeitsbedingungen. «Thema Umwelt» zeigt auf, wie die öffentliche Hand ihre Verantwortung gegenüber Steuerzahlern konkret nutzen kann.

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Um die Umweltbelastungen zu reduzieren, die unser Konsum im In- und Ausland verursacht, müssen wir vermehrt am Anfang der Produktionskette und beim Produktdesign ansetzen. «Thema Umwelt» zeigt unter anderem, wie die Abfallwirtschaft mit dieser Herausforderung umgeht.

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Die Schweiz verfügt über eine gut funktionierende Wasserwirtschaft. Deren kleinräumige Struktur und verschiedene Nutzungsansprüche an die Gewässer führen aber vermehrt zu Konflikten. «Thema Umwelt» zeigt, wann und weshalb sich eine verstärkte Zusammenarbeit im Wasserbereich lohnt.

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21 Milliarden Schweizer Franken fliessen jährlich für den Import von fossilen Brenn- und Treibstoffen ins Ausland und fehlen der eigenen Volkswirtschaft. Es braucht eine konsequente Wende hin zu Energieeffizienz und erneuerbaren Energien. «Thema Umwelt» zeigt, wie die Energiewende gelingen kann.

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Der Druck auf die natürlichen Lebensgrundlagen wird immer grösser. «Thema Umwelt» hinterfragt das dominante Paradigma des Wirtschaftswachstums, zeigt Alternativen auf und diskutiert Sinn, Nutzen und Auswirkungen einer ökologischen Steuerreform.

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Thema Umwelt 4/2012

Die Kosten der Energiewende

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Zu den Kosten der künftigen Energieversorgung kursieren unterschiedlichste Schätzungen. Je nach Interessenlage lassen sie aber ausser Acht, dass die Energiepreise so oder so steigen. «Thema Umwelt» stellt den steigenden Kosten den Nutzen für Umwelt, Wirtschaft und Gesellschaft gegenüber.

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Das neue Gewässerschutzgesetz verpflichtet die Kantone, den Gewässerraum festzulegen und in den nächsten 80 Jahren rund 4000 Kilometer Bäche und Flüsse zu revitalisieren. Auch die Gemeinden sind gefordert.

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Damit die bisherigen Anstrengungen zum Ressourcenschutz nicht verpuffen, fordert Pusch ein Ressourcenprogramm für die Schweiz. «Thema Umwelt» zeigt auf, wie dieses Programm ausgestaltet werden soll und wo entlang der Wertschöpfungskette der grösste Handlungsbedarf besteht.

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Mit dem Ausstieg aus der Kernenergie sind fast 40 Prozent der heutigen Stromproduktion sind zu ersetzen. «Thema Umwelt» stellt verschiedene Analysen zum Potenzial der Wasserkraft vor und zeigt auf, wie Konflikte bei konkreten Vorhaben massgeblich entschärft werden können.

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Thema Umwelt 4/2011

Ökologische Finanzreform

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Umweltschädigende Produkte und Dienstleistungen sollen teurer, umweltfreundliches Verhalten hingegen soll finanziell belohnt werden. In der Praxis konnte sich die ökologische Finanzreform in der Schweiz bisher nur in Ansätzen durchsetzen. Nun steht sie erneut auf der politischen Agenda.

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Thema Umwelt 3/2011

Neue Wege im Umgang mit Littering

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Trotz zahlreicher Kampagnen, ausgebauter Infrastruktur und angepasster Reinigungsintervalle: Littering ist für viele Gemeinden nach wie vor ein Problem. Die Erfahrungen zeigen, dass Massnahmen vor allem dann wirken, wenn sie langfristig ausgerichtet sind und auf verschiedenen Ebenen ansetzen.

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Trotz der Endlichkeit natürlicher Vorkommen steigt die weltweite Nachfrage nach Rohstoffen ungebremst weiter. Anhand konkreter Beispiele gibt «Thema Umwelt» einen Überblick über staatliche und betriebliche Handlungsmöglichkeiten zugunsten von Umwelt und Wirtschaft.

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Die Vielfalt der Gene, Arten und Ökosysteme in der Schweiz hat sich in den letzten hundert Jahren stark verringert. Gemeinden verfügen über zahlreiche Möglichkeiten, die Biodiversität innerhalb und ausserhalb der Siedlungen zu erhalten und zu fördern.

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Aus volkswirtschaftlicher Sicht haben erneuerbare Energien gepaart mit Massnahmen zur Stromeffizienz die Nase vorn: Sie tragen massgeblich zur regionalen Wertschöpfung bei und schaffen Arbeitsplätze in einer zukunftsfähigen Branche.

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Die Weltbevölkerung steigt stetig und mit ihr der Bedarf nach Rohstoffen. «Thema Umwelt» zeigt auf, wo in Zukunft mit einer Verknappung der Ressourcen zu rechnen ist, wie die Abfallwirtschaft in der Schweiz darauf reagieren will und wie sich das System der Separatsammlung weiterentwickeln soll.

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Anlässe im Freien gehören zum Sommer wie Sonne und Wärme. Für die Umwelt haben solche Events aber auch ihre Schattenseiten. «Thema Umwelt» zeigt, wie Umweltauswirungen auf ein vertretbares Mass reduziert werden können und weist auf nützliche Hilfsmittel für Veranstalter und Bewilligungsbehörden hin.

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Um die Herausforderungen des Klimawandels, der drohenden Knappheit von natürlichen Ressourcen und der weltweiten sozialen Ungleichheit bewältigen zu können, braucht es eine eine ökologische und soziale Marktwirtschaft. Schädigendes Verhalten muss finanziell stärker be-, schonendes entlastet werden.

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